In diesem Beitrag erläutert Steve Berardi von PhotoNaturalist acht Tipps zum Fotografieren von Schmetterlingen.

Foto von Steve Berardi
Schmetterlinge sind ziemlich empfindliche kleine Wesen. Wenn Sie zu nahe kommen, fliegen sie schnell davon. Und selbst wenn Sie sich nähern, bewegen sie sich ständig von Blume zu Blume und sammeln ihren wertvollsten Preis: süßen Nektar. All dies macht es schwierig, Schmetterlinge zu fotografieren, aber hier sind 8 Tipps für den Umgang mit einigen dieser Probleme:
1. Verwenden Sie ein Stativ, aber halten Sie den Kopf locker
Schmetterlinge bewegen sich schnell von Blume zu Blume, sodass Sie keine Zeit haben, Ihr Stativ einzuschließen. Sie können es jedoch für eine gewisse Stabilität verwenden, indem Sie den Kopf locker halten (damit Sie die Kamera schnell bewegen können).
2. Warten Sie auf kälteres Wetter
Schmetterlinge brauchen Sonnenwärme, um ihre Flügel nutzen zu können. Deshalb nehmen sie es gerne ruhig, wenn es kälter ist (am frühen Morgen oder am späten Nachmittag). Bei kälterem Wetter können Sie sich ihnen leichter nähern.

Dieses Foto wurde an einem kalten, bewölkten Tag aufgenommen. Das kalte Wetter hielt den Schmetterling davon ab, sich zu bewegen, und erlaubte mir, mein Makroobjektiv nur wenige Zentimeter vom Schmetterling entfernt zu positionieren. (Foto von Steve Berardi)
3. Positionieren Sie den Sensor Ihrer Kamera so, dass er parallel zu den Flügeln des Schmetterlings verläuft
Sie erhalten nur eine geometrische Ebene mit vollständiger Schärfe, daher möchten Sie so viel von Ihrem Motiv wie möglich in diese Ebene einfügen. Bei Schmetterlingen möchten Sie, dass ihr Körper und ihre Flügel scharf sind. Stellen Sie daher sicher, dass der Sensor Ihrer Kamera parallel zu ihnen ist.
4. Warten Sie, bis der Schmetterling von der Sonne beleuchtet wird
Die seitliche Beleuchtung führt normalerweise zu einem harten Schatten über den Flügeln des Schmetterlings, und die Hintergrundbeleuchtung ist aufgrund von Fackeln immer schwierig. Warten Sie also, bis sich der Schmetterling in eine Position bewegt, in der er von der Sonne beleuchtet wird.
5. Verwenden Sie einen schnellen Verschluss
Wenn Sie Schmetterlinge fotografieren, bewegen sich fast immer drei Dinge: die Kamera, der Schmetterling und die Blume, auf der er thront. Verwenden Sie einen schnellen Verschluss, indem Sie den ISO-Wert auf 400 erhöhen, um die Aktion einzufrieren und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Sie ein scharfes Foto erhalten.
6. Nehmen Sie im JPEG.webp-Modus auf (manchmal)
Wenn Sie Schwierigkeiten mit dem Wind und einem sich ständig bewegenden Schmetterling haben, sollten Sie in Betracht ziehen, im JPEG.webp-Format statt im RAW-Format zu fotografieren. Auf diese Weise können Sie in einem Burst viel mehr Aufnahmen machen und so die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Sie ein scharfes Foto erhalten (wenn alles eine Mikrosekunde lang stillsteht).
7. Warten Sie (geduldig) auf Schmetterlinge, jagen Sie sie nicht
Wenn die Schmetterlinge besonders empfindlich erscheinen, wenn Sie versuchen, sich ihnen zu nähern, versuchen Sie stattdessen, geduldig auf eine Blume zu warten. Obwohl Schmetterlinge normalerweise Angst bekommen, wenn Sie sich ihnen nähern, landen sie normalerweise auf Blumen direkt neben Ihnen, wenn Sie bereits dort sitzen. Seien Sie jedoch geduldig: Es kann 15 bis 20 Minuten dauern, bis ein Schmetterling auftaucht.
8. Achten Sie darauf, keinen Schatten auf den Schmetterling zu werfen
Schmetterlinge lieben die Sonne. Wenn Sie also einen Schatten auf sie werfen, fliegen sie normalerweise weg. Denken Sie daran, wenn Sie sich ihnen nähern.
Was habe ich verpasst?
Wenn Sie einen weiteren Tipp zum Fotografieren von Schmetterlingen haben, teilen Sie ihn bitte mit, indem Sie unten einen Kommentar hinterlassen! Vielen Dank!
Über den Autor: Steve Berardi ist Naturforscher, Fotograf und Informatiker. Normalerweise wandert er in den wunderschönen Bergen und Wüsten Südkaliforniens. Lesen Sie mehr von seinen Artikeln über Naturfotografie beim PhotoNaturalist und lesen Sie sein neues eBook, Digital Wildflower Photography.