Outdoor-Fotografen lernen wiederholt, ihre szenischen Fotoausflüge früh am Morgen oder spät am Tag zu planen. Diese magischen Stunden, die uns erzählt werden, sind das einzige Licht, in das es sich zu schießen lohnt. Doch was ist mit diesen Situationen, wenn es nicht möglich ist, bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang vor Ort zu sein? Sie können Ihre Koffer packen und mit einer leeren Speicherkarte nach Hause gehen oder jede Gelegenheit optimal nutzen. Gestatten Sie mir, Ihnen ein kleines Geheimnis zu verraten, das in den meisten Fotomagazinen nicht zu finden ist. Einige der besten Landschaftsmöglichkeiten finden Sie am Mittag, wenn die Sonne hoch über dem Kopf steht.
Hier sind fünf Tipps, mit denen Sie mittags dramatische Landschaftsfotos erstellen können:
1) Arbeite mit der Sonne
Verwenden Sie es, anstatt die Sonne zu meiden, um visuelles Interesse an Ihrer Komposition zu wecken. Diese Technik ist nicht allzu kompliziert, erfordert jedoch ein wenig Versuch und Irrtum, um sie zu beherrschen. Stellen Sie zunächst eine sehr kleine Blendenöffnung ein, z. B. 1: 22. Positionieren Sie sich dann beim Blick durch den Sucher so, dass ein Objekt die Sonne teilweise blockiert. Es sollte nicht vollständig verdeckt sein, daher müssen Sie möglicherweise ein wenig hin und her schaukeln, um den optimalen Punkt zu finden. Wenn Sie sehen, wie Lichtstrahlen durch das Hindernis fallen, machen Sie die Aufnahme. Die Ergebnisse können sehr dramatisch sein und möglicherweise durch subtile Hinweise auf farbenfrohe Fackeln unterstützt werden.
2) Gönnen Sie Ihrem Weitwinkelobjektiv eine Pause
Der Kontrast am Mittag macht es schwierig, die Details am Himmel zu halten, während ein Vordergrund richtig belichtet wird. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihre Komposition zu vereinfachen, anstatt auf eine HDR-Aufnahme zurückzugreifen. Trägt dieser helle Himmel wirklich zur Gesamtszene bei? Wenn nicht, geben Sie Ihrem Weitwinkelobjektiv eine Pause und wechseln Sie zu einem mittleren Teleobjektiv.
Überprüfen Sie vor dem Drücken des Auslösers alle vier Ecken des Rahmens auf unerwünschte helle Bereiche. Das menschliche Auge neigt dazu, sich zuerst auf diese Bereiche zu konzentrieren. Wenn Sie diese Ablenkungen beseitigen, wird das Design des Fotos deutlicher. Denken Sie daran, wenn Sie die Kamera mit einem Teleobjektiv in der Hand halten, wählen Sie eine etwas kürzere Verschlusszeit, um Verwacklungen zu vermeiden. Bei diesen größeren Vergrößerungen werden selbst kleinste Unvollkommenheiten deutlicher.
3) Finde mehr Leute
Sonnige Tage können auch nützlich sein, um verkaufsfähige Drucke und Fotos zu erstellen. Bilder von Menschen, die die Natur genießen, sind bei einer Vielzahl von Kunden beliebt. von denen, die nach Wohnkultur oder Pharmaunternehmen, Modelinien, der Parkabteilung usw. suchen. Am Nachmittag finden Sie unendlich mehr Menschen als bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang. Dies ist eine gute Sache, da es die Tür zu einer ganz neuen Reihe von fotografischen Möglichkeiten öffnet. Durch die Einbeziehung eines menschlichen Elements wird das Bild eine größere Reichweite haben, da der Betrachter sich persönlich darauf beziehen kann.
4) Verlängern Sie die Verschlusszeit mit schwarzem Glas
Ob Sie es glauben oder nicht, Sie können auch an einem sonnigen Tag Langzeitbelichtungen aufnehmen. Der Trick besteht darin, Ihrer Tasche einen runden Filter mit neutraler Dichte hinzuzufügen. Diese dunklen Anschrauboptionen werden manchmal als „schwarzes Glas“ bezeichnet und verhindern, dass viel Licht in die Linse gelangt.
Wenn Sie beispielsweise bei richtiger Belichtung 1/125, f / 22, ISO 100 erhalten, ist die Wasserbewegung (unten) weitgehend eingefroren. Durch Hinzufügen eines ND-Filters mit neun Blenden können Sie Blende und ISO gleich halten, die Verschlusszeit jedoch auf vier Sekunden verkürzen. Dies erzeugt diesen verträumten Effekt, der bisher auf Situationen mit schlechten Lichtverhältnissen beschränkt war.
5) Schonen Sie den Polarisator
Wenn Sie einen kurzen Aufenthalt an einem entfernten Ort haben, können Sie die Gelegenheit nutzen, um einige der Orte am Nachmittag zu erfassen. Das vielleicht wichtigste Werkzeug ist der Zirkularpolarisator. Einige mögen hier nicht einverstanden sein, aber es muss kein mehrfach beschichteter Super-High-End-Filter sein. Ein Basismodell von Hoya oder Tiffen wird genauso effektiv sein. Mit ihm können Sie einen hellblauen Himmel nehmen und ihn zum Platzen bringen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Himmel mit Wolken übersät ist.
Seien Sie jedoch gewarnt, die Technik ist so leistungsfähig, dass Sie leicht über Bord gehen können. Als Tipp würde ich empfehlen, dass Sie die maximale Stärke des Filters ermitteln und dann die Intensität leicht verringern. Dadurch erhalten Sie natürlichere Ergebnisse.
Haben Sie zusätzliche Tipps zum Fotografieren am Mittag? Bitte teilen Sie in den Kommentaren unten.